- Forward-flow transactions as a solution to recurring payment defaults
- How forward-flow transactions work
- A win-win through predictability and a partnership with EOS
Almost every company faces unpaid invoices – payment defaults are a normal part of doing business. In some industries, such defaults occur on a continuous basis. To reduce exposure to such defaults, companies can sell these receivables to debt collection providers, allowing them to recover value from outstanding amounts that might otherwise never be paid. When receivables are sold at regularly agreed intervals and under predefined pricing conditions, these are known as forward-flow transactions. We explain how this business model creates added value for all parties involved.
Forward-flow agreements minimize risk and create continuously predictable cash flow, representing a tangible competitive advantage for businesses.
Wie aus dem einzeln betrachteten Forderungsausfall eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird, lässt sich anhand von sechs Schritten beschreiben.
1. Die Idee: Forderungsausfälle stetig monetarisieren.
Nehmen wir einen Energieversorger als Beispiel. Bei ihm fallen laufend unbezahlte Rechnungen an. Nach mehreren Mahnungen stellt das Unternehmen den säumigen Zahler*innen den Strom ab. Für beide Seiten ist das unbefriedigend und die internen Möglichkeiten sind damit weitgehend erschöpft. Das Unternehmen möchte seine Ausfälle trotzdem monetarisieren. Es beschließt deshalb, einen Teil der Außenstände zu verkaufen – stetig, über einen bestimmten Zeitraum hinweg.
2. Die Grundlage: sorgfältige Datenanalyse.
Das Unternehmen legt zunächst fest, welche Forderungen es in welchen Abständen verkaufen möchte. Für diese Außenstände stellt es Daten zur Verfügung. Das ist entscheidend, denn je detaillierter diese vorliegen, desto genauer kann EOS den Kaufpreis berechnen. „Im Sinne des Schutzes der säumigen Zahler*innen werden die Daten anonymisiert und datenschutzkonform verarbeitet“, erklärt Nicolas Schneider den Prozess. Die Preisgestaltung ist komplex, mehrere Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen in den beteiligten lokalen Märkten sowie aus dem Risikomanagement von EOS im Headquarter sind beteiligt.
3. Der Deal: Ein Festpreis sorgt für Sicherheit.
Nach der gründlichen Datenanalyse legt EOS dem Energieversorger ein Angebot vor. Beispielsweise könnten die Parteien vereinbaren, dass EOS über einen Zeitraum von einem oder zwei Jahren kontinuierlich offene Forderungen zu einem festen Prozentsatz des Nennwerts der fälligen Rechnungsbeträge kauft – ein stetiger Fluss sozusagen. „Das erfordert viel Disziplin und Vertrauen“, erläutert Nicolas Schneider. „Wir brauchen qualitativ hochwertige Daten und belastbare Berechnungen zu Beitreibungsprognosen, Kosten und anderen Parametern, um wirklich einen korrekten Preis für das Geschäft anbieten zu können. Und wir müssen darauf vertrauen können, dass die Qualität der Daten, auf die wir uns bei unserer Analyse gestützt haben, über die Vertragsdauer stabil bleibt.“
4. Der Prozess: Regelmäßigkeit sorgt Planbarkeit.
Nachdem unser Beispielunternehmen und EOS den Vertrag unterzeichnet haben, können die regelmäßigen Käufe beginnen. EOS erwirbt im Abstand von einer, zwei oder vier Wochen Forderungspakete. Das Versorgungsunternehmen kann diese Forderungsausfälle aus seiner Bilanz streichen und erhält stattdessen planbar liquide Mittel.
5. Die Expertise: Professioneller Umgang mit Forderungen.
Die Forderungen gehören nun EOS. Ziel ist es, diese so umfassend wie möglich einzuziehen. „Unsere Inkassostrategie basiert auf den Daten, die wir während unserer Due Diligence analysiert, haben“, erklärt Nicolas „Wir erzielen dank einer einzigartigen Kombination aus menschlicher Expertise und fortschrittlichen Technologien branchenführende Ergebnisse.“ Die Einhaltung höchster Datenschutzstandards und interner Vorgaben ist dabei selbstverständlich.
6. Der Vorteil: Langfristige Beziehungen zu allen Beteiligten.
Ziel für EOS ist es, beim Beitreiben der Forderungen die Quote zu erreichen, von der in der Preiskalkulation ausgegangen wurde. „Das ist die Grundlage dafür, dass wir längerfristig einen guten Preis für unsere Kunden anbieten können“, begründet Nicolas. „Gleichzeitig kommunizieren wir fair mit den säumigen Zahler*innen und suchen gemeinsam Wege, zum Beispiel durch Ratenzahlungspläne.“
Forward-Flow Case.
EOS in Slowenien entwickelt Forward-Flow-Vereinbarungen mit Blick auf den Menschen.
Seit März 2022 hat EOS in Slowenien eine langfristige Forward-Flow-Vereinbarung mit einer slowenischen Bank geschlossen. Auf der Basis hochwertiger Daten entwickeln die Experten von EOS fundierte Modelle für den regelmäßigen Ankauf der Forderungen, von denen alle profitieren: Die Bank stärkt ihre Liquidität, während EOS in Slowenien gemeinsam mit den säumigen Zahler*innen tragfähige Lösungen erarbeitet.
Ziel ist es, individuelle Zahlungspläne zu finden, die zur jeweiligen Lebenssituation passen – möglichst außergerichtlich und mit einem klaren Fokus auf einer nachhaltigen Entschuldung.
Wollen Sie mit uns über ein Forward-Flow-Geschäft sprechen?
Sabrina Ebeling
Corporate Communications & Marketing
Telefon: +49 40 2850-1480
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